Der Galatea-Brunnen wurde von Eugen Dyckerhoff Dywidag 1871 hergestellt und 1900 der Stadt Biebrich gestiftet und stellt die Brunnengöttin dar. 1871 wurde sie bei der Weltausstellung in Wien und 1891 bei der Welt-Technik-Ausstellung in Frankfurt präsentiert.


Der Marienbrunnen, ein Wunsch von Pfarrer Bausch, wurde ebenfalls von Dywidag auf Initiative von Klaus E. Zengerle in Eigenleistung und zu Selbstkosten gebaut und dem Stadtteil gestiftet.


Die Renaissance-Vase in der Robert-Krekel-Anlage - ein weiteres Werk und Geschenk von Eugen Dyckerhoff (Dywidag) wurde 1991 restauriert und vom Herzogsplatz in die Anlage umgesetzt.


Die Fontäne wurde nach Ideen und Plänen von Klaus E. Zengerle 1995 und mit Spenden wieder gebaut und eingeweiht. Erstmals wurde die Fontäne um 1708 erbaut und erfreute gekrönte Häupter und Bürger ehe sie - vom Krieg zerstört - anfang der 50er Jahre stillgelegt und zugeschüttet wurde. Dieser (Dornrößchenschlaf) dauerte bis 1994.


Das Sandstein-Relief von König Ludwig wurde 1991 auf Initiative des VVB vom Bildhauer Poths hergestellt und stellt den Schiffslandeplatz Biebrich am Rhein im Jahre 874 dar.


 Die Rheinuferpromenade ist ein imposantes, freitragendes Bauwerk und hat den Charakter des Rheinufers dank der Planung und des Finanzierungsmanagements des VVB, mit Klaus E. Zengerle an der Spitze, positiv verändert.


Die Firmen Dyckerhoff AG - Dyckerhoff und Widmann AG - Henkell und Söhnlein - Kalle, Albert, Infraserv und die Firma Heckel werden hier historisch beleuchtet. Die Entwicklung von Biebrich und der beheimateten Firmen sind direkt im Verbund zu sehen. Deshalb durfte es in einem Museum nicht fehlen.


20 gestiftete Bänke wurden an die Landeshauptstadt Wiesbaden übergeben. Die hochwertigen Bänke wurden seit 2004 am Rheinufer aufgestellt und prägen das Erscheinungsbild am Rhein.


2006 wurden weitere Bänke auf dem Platz des Wasserspiels übergeben.



stehend: Klaus Schroth, Klaus E. Zengerle

stehend: Günther Craß, Peter Dyckerhoff, Stefan Corve

Wasserspiel erbaut nach Ideen von Klaus E. Zengerle. Das Wasserspiel wurde 2005 geplant und 2006 gebaut und von Spenden finanziert und Besucher-Magnet von Biebrich.


Die Galatea-Brunnen-Anlage  wurde 1900 erbaut und der damals selbstständigen Stadt Biebrich gestiftet von Eugen Dyckerhoff, Gründer der Dyckerhoff 6 Widmann AG Biebrich.
Die Galatea Figur wurde 1871 anlässlich der Weltausstellung in Wien durch Dywidag in Stampfbeton ohne Armierungen hergestellt. Die Restaurierung erfolgte 2008/2009 auf Initiative des VVB Verschönerungs- und Verkehrsverein Biebrich am Rhein e.V. seit 1870 - Vorsitzender Klaus E. Zengerle mit dem Ortsbeirat Biebrich und der Landeshauptstadt Wiesbaden.


2010 wurde dieses Schachspiel geschaffen. Es erfreut sich großer Beliebtheit und wird gerne genutzt.


Lang hatten die Mitglieder des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Biebrich (VVB) sowie die Besucher des vom VVB betriebenen Museums Biebrich gewartet. Am 16. November war es endlich soweit: Der Treppenlift konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Finanzielle Unterstützung erhielt der VVB bei dieser Projektrealisierung von verschiedenen Sponsoren.


Einerseits soll mit dem Treppenlift älteren Besucherinnen und Besuchern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, der Zugang zum Museum mit seinen sehenswerten Exponaten zur Biebricher Geschichte ermöglicht werden. „Menschen, die ein Leben lang in Biebrich gelebt und gewirkt haben, muss ein ungehinderter Zugang auch zu ihrer eigenen Geschichte ermöglicht werden“, so VVB-Vorsitzender Klaus E. Zengerle. Zum anderen dient der Treppenlift aber auch der täglichen Arbeitserleichterung der zehn ehrenamtlichen Museumsmitarbeiter, die auch nicht jünger werden. Die insgesamt 58 Stufen über die zwei Museumsetagen können nun komfortabel und bequem bewältigt werden.


Neben der Zielgruppe der älteren Besucher sei es jedoch auch notwendig, verstärkt die Jugend für das Museum zu gewinnen und es für sie interessant zu gestalten. Zengerle kündigte verschiedenen Aktivitäten in dieser Richtung für das nächste Jahr an.


Neben viel Ortsprominenz war auch eigens Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel zur Lift-Einweihung nach Biebrich gekommen. Nickel sparte nicht mit Lob: „Diese Maßnahme beweist einmal mehr, dass sich der VVB-Vorsitzende Klaus Zengerle wirklich um alles Gedanken macht und Lösungen unbeirrt in die Tat umsetzt.“ Zengerle sei ein regelrechter „Kümmerer“. Zudem bescheinigte er dem Museum Biebrich in der Rudolph-Dyckerhoff-Straße 4, zu recht eine Vorreiterrolle unter den mehreren Wiesbadener Heimatmuseen einzunehmen. (fhg)



Hubert Wittmann gebührte die Ehre, der erste Passagier des neuen Treppenlifts im Heimatmuseum Biebrich zu sein. (Foto: Frank Hennig)

Am Ende der noch nicht ausgebauten Rheinuferpromenade, kurz vor dem Übergang zum alten Leinpfad unterhalb der Kalle-Verwaltungsgebäude, wurde am 29. Juni ein neuer Biebricher Glanzpunkt enthüllt: der Albert Wappenstein. Der rund sechs Tonnen schwere Wappenstein aus Weiberner Tuffstein aus der Vulkaneifel wurde 1890 von Eugen und Heinrich Albert in Auftrag gegeben. Er schmückte das Portal des früheren Wasserturms im heutigen Industriepark Kalle-Albert.


Günther Craß und Michael Behling von der Geschäftsführung der Industriepark-Betreibergesellschaft InfraServ Wiesbaden sowie der Vorsitzende des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Biebrich (VVB), Klaus E. Zengerle, waren die federführenden Partner bei der Rettung und Restaurierung dieses einmaligen historischen Denkmals der Biebricher Industriegeschichte.


Der mit eleganten Ornamenten reich verzierte und zweieinhalb Meter hohe Stein zeigt den Unternehmensgründer, den Chemiker und Industriellen Heinrich Albert, in Försterkleidung auf einem Wappenschild. Nachdem der Wasserturm, dessen Bestandteil der Wappenstein war, in den 1970er-Jahren abgerissen wurde, „parkte“ man den Wappenstein auf einer Wiese des Industrieparks zwischen. Dort verwitterte er zusehends, bis die Herren Craß, Behling und Zengerle den Entschluss zur gemeinschaftlichen Rettung und Erhaltung trafen. Im November letzten Jahres wurde der Stein in einer aufwendigen Aktion abgeholt und zur „hoch komplizierten Aufarbeitung“, wie Zengerle betont, zu einem Restaurator nach Geisenheim transportiert. Rund 40 000 Euro kostete das gesamte Projekt unter der Projektleitung von Hans-Jürgen Pohl. Die Eckpfeiler der Finanzierung bildeten der VVB, InfraServ Wiesbaden, die Landeshauptstadt Wiesbaden, die Familie Albert sowie zahlreiche weitere Unternehmens- und Privatspender. „Das ist gelebter Bürgersinn, der hier praktiziert wird“, lobte Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel das Engagement aller Beteiligten bei der feierlichen Enthüllung.


Der neue Standort im östlichen Bereich des Biebricher Rheinufers wurde in Abstimmung mit InfraServ, der Stadtentwicklungsgesellschaft, dem Biebricher Ortsbeirat und dem VVB gefunden. „An der Schnittstelle von der Wohnbebauung zur Industrie wollten wir ein Zeichen setzen“, so Zengerle. Der über zwei Meter große Wappenstein ist nun in eine kleine Mauer eingesetzt und mit einem Dach sowie einer Plexiglasscheibe vor Witterungseinflüssen und mutwilligen Beschädigungen geschützt. Eine Beleuchtung soll in den kommenden Wochen noch nachinstalliert werden. Eine kleine Tafel neben dem Wappenstein weist zudem auf die Geschichte des Industrie- und Kulturdenkmals hin. (fhg)



Klaus E. Zengerle (links) und Michael Behling bei der Enthüllung des restaurierten Albert-Wappensteins. (Foto: Frank Hennig)


Die Richard-Wagner-Anlage wird im Volksmund Henkell-Park genannt und so passte es perfekt, dass bei der erneuten Inbetriebnahme des dortigen Brunnens am 3. Juni nicht nur die Fontaine, sondern auch der Sekt der benachbarten Kellerei in den Gläsern sprudelte. „Das ist ja hier wie bei einer Stadthalleneinweihung“, wunderte sich Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich über die zahlreichen Gäste, die zur feierlichen Einweihung des Brunnens gekommen waren. „Bürgerschaftliches Engagement und die Stadt haben hier Hand in Hand gearbeitet“, freute sich Gerich und bedankte sich beim Vorsitzenden des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Biebrich (VVB), Klaus Zengerle, für seinen hartnäckigen Einsatz im Vorfeld und während der Brunnen-Renovierung. Zengerle, so Gerich, sei in Biebrich als Mann der Tat bekannt. Zwischen dessen Antrittsbesuch bei Grünflächendezernent Dr. Oliver Franz mit dem Wunsch nach der Brunnenrenovierung und deren Fertigstellung sei gerade mal ein Jahr vergangen. „Alleine wären wir nicht auf die Idee gekommen, aus dem Staudenbeet wieder einen Brunnen zu machen“, erklärte Franz, der in diesem Zusammenhang auch den bewundernswerten Elan Zengerles als Spendeneintreiber hervorhob. „Hören Sie nicht auf“, appellierte er an diesen. „Gute Ideen für den Stadtteil sind auch gute Ideen für die Stadt“.


Zu den anwesenden Gästen gehörten neben Vertretern des Ortsbeirates, der Ortsverwaltung, des VVB als Initiator und Förderer auch die zahlreichen Spender und beteiligten Firmen sowie Vertreter der beteiligten Fachämter. Besonders vom neuen Brunnen begeistert war eine Kindergruppe aus der Kita „Kleiner Bahnhof“ an der Biebricher Allee, die das neue Nass begeistert zum Plantschen nutzte.


Das ursprünglich im Jahr 1909 errichtete Brunnenbauwerk war aufgrund baulicher Mängel im Jahr 2006 außer Betrieb genommen worden. Die Instandsetzung der historischen Brunnenanlage einschließlich einer Fontäne stellt nun die Blickachse zum Landesdenkmal wieder her. Die Instandsetzung der Brunnenanlage kostete rund 85.000 Euro, 40.000 davon wurden durch den VVB im Rahmen von Spendengeldern und durch einen Zuschuss seitens des Ortsbeirates Biebrich erbracht, den Rest übernahm die Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Ausbildungskolonne des Grünflächenamtes realisierte die gärtnerische Gestaltung des Brunnenumfeldes. Das Ingenieurbüro Hanns-Jürgen Pohl übernahm die Projektleitung für das Brunnenbauwerk, Hochbauamt und Grünflächenamt die Koordinierung und Bauleitung der weiteren Gewerke. (sst)



Die Kinder aus der Kita Obermayr im Alten Bahnhof an der Biebricher Allee waren von der wiederbelebten Brunnenanlage sofort begeistert. (Foto: Susanne Stauß)

Nach dem Galatea-Brunnen und der Renaissance-Vase wird in Kürze ein weiteres Bauwerk des früheren Baukonzerns Dywidag (Dyckerhoff & Widmann AG), der von dem Biebricher Eugen Dyckerhoff gegründet wurde, in der Robert-Krekel-Anlage aufgestellt.

Der Vorstand des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Biebrich (VVB) mit seinem Vorsitzenden Klaus E. Zengerle hat das Denkmal anlässlich „150 Jahre Dywidag“ am 1. Juli vergangenen Jahres vom bisherigen Besitzer Peter-Michael Glöckler übernommen. „Wir haben im Vorstand entschieden, das einmalige Bauwerk zu restaurieren, die Kosten zu übernehmen und es anschließend dem Stadtteil zu schenken“, so Zengerle gegenüber dem BIEBRICHER.

Die aufwendigen Bauwerkserhaltungsarbeiten für den knapp zweieinhalb Meter hohen und gut ein Meter breiten Zierbrunnen belaufen sich auf rund 20.000 Euro. Zengerle hofft, dass sich noch weitere Spender an dem Projekt beteiligen werden. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen, das Institut für Steinkonservierung Mainz, die Untere Denkmalschutzbehörde sowie weitere Ämter sind bereits an dem Projekt beteiligt. Laut Zengerle werden auch der Ortsbeirat Biebrich sowie das Grünflächenamt für den Standort und die Gründung tätig werden. 

Und da Klaus Zengerle nichts dem Zufall überlässt, ist auch der Fertigstellungs- und Übergabetermin bereits fest terminiert. Der restaurierte Zierbrunnen wird am 3. Juni um 17 Uhr in der Robert-Krekel-Anlage im Rahmen einer Feierstunde für VVB-Mitglieder und Freunde sowie für Gönner aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft übergeben. (fhg)


Erstmals wurde das „Gibber Brünnche“ am 13. September 2001 auf dem kleinen Plätzchen neben der bei den Gibbern so geliebten und natürlich gewachsenen (Weihnachts-)Tanne an der Straßenecke Bleichwiesenstraße/Gaugasse gegenüber vom „Wirtshaus Nonnenhof“ eingeweiht. Im November 2015 musste sowohl die Tanne wie auch der Brunnen im Zuge eines dortigen Wohnbauprojekts zur Schaffung einer Tiefgarageneinfahrt weichen. Seitdem lagerte der Brunnen auf dem Gelände des Steinmetzbetriebs Poths. Nun, fünf Jahre später, hat der Brunnen, dessen Brunnenfigur ein vom Kölner Bildhauer Franz Josef Lipensky geschaffenes Pärchen in typischer Gibber Tracht darstellt, einige Meter weiter vor dem Haus Bleichwiesenstraße 23 einen neuen und hoffentlich dauerhaften Standort gefunden. 

Gestiftet wurde der Brunnen ursprünglich von Lore Herbert. Anlässlich ihres 60. Geburtstages im Jahr 2000 hatte sie erklärt, dass sie ihrem Heimatort Mosbach-Gibb etwas Bleibendes stiften wolle. So entstand die Idee, einen Brunnen in der Gibb zu errichten. Die anlässlich dieses Geburtstages gesammelten Spenden bildeten den Grundstock, einen nicht unbedeutenden Zuschuss fügte Lore Herbert aus ihrer Privatschatulle hinzu. Im Jahr 2009 verstarb die Stifterin.

Seit dem Brunnen-Abbau suchte Lore Herberts Mann Klaus Herbert nach einem neuen Standort – der natürlich weiterhin in der Gibb sein musste. Von Anfang an war der Vorgarten des Hauses Bleichwiesenstraße 23 der Wunsch-Standort – da die Fläche jedoch im städtischen Besitz ist, rechnete man sich – trotz eines Antrages – kaum Erfolgsaussichten für eine dortige Aufstellung aus. Da Klaus Herbert aber das Jahr 2020 anlässlich des 80. Geburtstags seiner verstorbenen Frau für eine neue Inbetriebnahme anstrebte, wurde Anfang 2019 in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungs- und Verkehrsverein Biebrich (VVB) sowie dem Planungsbüro Brendel und Partner ein alternativer Aufstellungsort ins Auge gefasst. Während der Planung für diesen neuen Standort kam dann aber doch die überraschende und erfreuliche Mitteilung, dass die Stadt dem ursprünglichen Wunschstandort zugestimmt hatte. Unter der Projektleitung von Clemens Fuidl, Bewohner des Hauses Bleichwiesenstraße 23, und unter maßgeblicher Beteiligung von Steinmetz Poths, Gramenz Galabau, Huhle Stahlbau, dem Malerbetrieb Fuidl sowie Garten- und Landschaftsbau Stritter wurden umgehend alle notwendigen Arbeiten für die Wiedereinweihung in die Wege geleitet.

Am 29. August, dem 80. Geburtstag von Lore Herbert, wurde das „Gibber Brünnche“ von Herberts Enkelin Fee Pohlner und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende nun ein zweites Mal eingeweiht. Dazu versammelten sich – selbstverständlich unter Wahrung der mittlerweile üblichen und notwendigen Corona-Abstands- und Hygieneregeln – zahlreiche Biebricher in der Gibb. Neben dem Oberbürgermeister ließen sich auch Wiesbadens Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, Kämmerer Axel Imholz und Sozialdezernent Christoph Manjura das Ereignis nicht entgehen. Der VVB-Vorsitzende Klaus Zengerle hatte eine kleine, würdige Feier organisiert, bei der Sabine Gramenz und Malte Kühn für die musikalische Umrahmung sorgten. 

Alle Anwesenden waren sich einig: Das „Gibber Brünnchen“ sowie der geschaffene Platz sind ein Schmuckstück in der Gibb und sicherlich werden an diesem Platz noch viele Feste gefeiert werden. (fhg)



Feierliche Einweihung in der Gibb


Feierliche Wiedereinweihung des „Gibber Brünnchens“ (v.l.): Klaus Zengerle, Klaus Herbert, Fee Pohlner und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. (Foto: Frank Hennig)