Über Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und weitere Veranstaltungen informieren wir Sie hier. Sonderausstellungen zeigt regelmäßig das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte. Konzerte richtet der V V B im Schloss oder in der Oranier-Gedächtnis-Kirche aus.
Hier erfahren Sie die Termine rechtzeitig.
Vortrag
Über Richard Wagners Aufenthalt in Biebrich im Jahre 1862 berichtet Dr. Rolf Faber am Donnerstag, dem 07. Mai 2026, um 18 Uhr im Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte. Zu diesem Vortrag lädt der Verschönerungs- und Verkehrsverein Biebrich am Rhein im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Vielfältige Klangfarben – Instrumente, Musiker und Stimmen in Biebrich“ ein.
In Richard Wagners Leben und Werk ist die Zeit in Biebrich von besonderer Bedeutung, weil er hier den Versuch unternommen hat, auf deutschem Boden eine Heimat zu finden, einen Ort, an dem er den Freiraum für die Ausführung seiner weiteren musikalischen Pläne zu erlangen hoffte, und wo er Ruhe und Sammlung finden wollte, um seine neue Oper ,,Die Meistersinger von Nürnberg“ vollenden zu können.

„So will ich denn hier mein Meistersinger-Schicksal erwarten.“ Mit diesen Worten schilderte Wagner die Hoffnung, die er mit dem Aufenthalt in Biebrich verband.
Sonderausstellung bis Sommer 2026
Wussten Sie, dass es in Biebrich eine weltweit renommierte Firma gibt, die seit 1831 hochwertige Holzblasinstrumente herstellt?
Das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte zeigt in seiner neuen Sonderausstellung Instrumente von Wilhelm Heckel und schildert die Bedeutung von Musikern des 19. Jahrhunderts wie Richard Wagner und Hofkapellmeister Christian Rummel. Eine populäre Beat-Band der 1960er Jahre findet sich ebenso wie die aktuelle Gruppierung Chorage.
Auch die lange Tradition der Gesangvereine wird anschaulich, wenn die über hundertjährigen MGV 1841 Rheingold, Fidelio, Kalle’scher Gesangverein oder das Männer-Quartett Nordend neben anderen mit ihrer Geschichte, ihren Fahnen und Trophäen greifbar werden.

Ein Rundgang im Museum illustriert die vielfältigen Klangfarben Biebrichs jeweils dienstags von 10–12 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 16–19 Uhr.
Das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte finden Sie in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße 4 nahe der Robert-Krekel-Anlage.
Konzert
Am Donnerstag, den 18. Juni, um 19 Uhr gibt es in der Evangelischen Hauptkirche Biebrich (Am Schlosspark 96) einen einstündigen Themenabend „Sax trifft Heckelphon“. Die Diplom-Musiker Prisca Otto (Saxophon) und Franz-Josef Walde (Heckelphon) bieten populäre Musik bis in die Gegenwart mit Erläuterungen an, unterstützt vom Profi-Bläserensemble „Quintoli anchi“.
Dies ist ein ergänzendes musikalisches Angebot zur aktuellen Sonderausstellung „Vielfältige Klangfarben – Instrumente, Musiker und Stimmen in Biebrich“ im Museum.
Anschließend laden die Veranstalter, der Verkehrs- und Verschönerungsverein Biebrich am Rhein und die Evangelische Hoffnungsgemeinde Biebrich, zu Wein und Softgetränken sowie leckerem Salzgebäck in die romanisch-barocke Hauptkirche Biebrich ein.

Zu diesem Anlass wird auch der aufwändig renovierte Anbau der Kirche eingeweiht. Markanter Punkt im lindgrün-weißen Raum ist ein Kreuz der Mainzer Künstlerin Evamaria Brückner von Eiff. Der Eintritt ist frei.
Ausflug 2026
Wir starten am 9. September 2026 per Bus zunächst nach Steinfurth in der Wetterau zur Besichtigung des Rosenmuseums und des Rosenparks Dräger, wo wir unzählige Rosensorten mit allen Sinnen erleben werden.
Nach dem Mittagessen (auf eigene Rechnung) in Bad Nauheim folgen wir den Spuren von Elvis Presley, der hier während seiner Militärzeit wohnte. Anschließend lädt der VVB im Jugendstil-Hotel Grunewald zu Kaffee und Kuchen ein. Gegen 18.30 Uhr werden wir zurück in Biebrich sein.
Ausführlichere Informationen gibt es unter ▸ AUSFLÜGE. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Tag mit dem VVB in der Kulturlandschaft Wetterau!
Termine für die Themenführungen können individuell mit dem Heimatforscher Peter-Michael Glöckler vereinbart werden. Er führt seit 40 Jahren ehrenamtlich Besuchende durch Biebrich, den großen Ort der Vielfalt. Glöckler hat auch mehrere Bücher zur Ortsgeschichte geschrieben.
Kontakt: Peter-Michael Glöckler, Tel. 0611 66 791 oder Mail an blumen-gloeckler@t-online.de
Ein Spaziergang an der historischen Rheinfront
Treffpunkt: Villa „Beck“, Rheingaustraße 138.
Der einstündige Gang bietet Einblicke auf Biebrich ab dem 18. Jahrhundert. Es geht vorbei an Landhäusern, dem Barockschloss und den ehemaligen Grand-Hotels zur Georgius-Kirche.
Auf den Spuren der einstigen Bauern und Fischer
Treffpunkt: „Karpfenhof“, Am Schlosspark 13.
Zum Streifzug durch die alte Hauptstraße gibt es viele Geschichten über das einstige Doppeldorf Mosbach-Biebrich. Der 90minütige Gang endet in der Hauptkirche.
Von Efeu und Gerüchten umrankt
Treffpunkt: Friedhof Biebrich, Bernhard May-Straße 26.
Einige Denkmäler zeugen noch von der Residenzstadt und dem Industriestandort. Der 90minütige Rundgang in dem baumreichen Friedhof von 1855 führt auch durch den jüdischen Friedhof Biebrich.
Ein englischer Garten für Herzog Wilhelm
Treffpunkt: Schlosspark Biebrich (Südosttor), Am Schlosspark dicht am Schloss.
Die etwa einstündige Tour durch das gartenhistorische Juwel von Gartenkünstler Friedrich Ludwig Freiherr von Sckell zeigt den Übergang vom barocken zum englischen Garten.
Vom neuen Biebricher Rathaus zur Mosbacher Kirche
Treffpunkt: Rathaus Biebrich, Rathausstraße 63.
Während des 90minütigen Ganges gibt es viele Geschichten über die turbulente Entwicklung Biebrichs und die bekanntesten Personen der Stadt. Der Gang endet in der Hauptkirche.
Die „Gibber“ Wahrzeichen Herz Jesu-Kirche und der Brunnen
Treffpunkt: Herz Jesu-Kirche, Kreitzstraße 1.
Eine Frau ermöglichte den Bau der Herz Jesu-Kirche. Das Figurenpaar auf dem Brunnen symbolisiert die „Gibber“ Kerb und das dörfliche Leben. Biebrich lebt seine Traditionen.
Rückblick – September 2024 bis Oktober 2025
Biebrich feiert 2024 sein 1150-jähriges Jubiläum, denn 874 wurde es als „Biburg“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte widmet aus diesem Anlass seine neue Sonderausstellung der Entwicklung Biebrichs vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Blütezeit als nassauische Residenz und die Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert werden hier lebendig. Schon vor 1150 Jahren gab es am Biebricher Rheinufer einen Anlegeplatz, wo König Ludwig der Deutsche seine Schiffe bestieg und heute die Ausflügler an Land gehen.
Anhand sehenswerter Objekte, historischer Dokumente, Karten und Bilder können die Museumsbesucherinnen und -besucher durch die Jahrhunderte reisen.
Rückblick – September 2023 bis Mai 2024
Was bedeutete die Revolution von 1848 für das Herzogtum Nassau? Und welche Rolle spielte dabei Wilhelm Heinrich Riehl, der vor 200 Jahren in Biebrich geboren wurde? Die Sonderausstellung des Museums Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte zeigt die gesellschaftliche Entwicklung vor 175 Jahren und beleuchtet den Zeitgenossen Riehl, der als Redakteur der Nassauischen Allgemeinen Zeitung das Wort ergriff.
Zu den Ursachen der Revolution und ihrer Einschätzung durch Riehl sehen Sie zahlreiche Dokumente, Abbildungen und Objekte in ihrem Kontext. So ergibt sich ein lebendiges Bild der damaligen Zeit.
Rückblick – Juni 2022 bis August 2023
Wir alle sind damit aufgewachsen – Spielzeug hat unsere Kindheit begleitet und verzaubert oft auch heute noch Erwachsene.
Nun können Groß und Klein eine Modelleisenbahn ebenso bewundern wie Puppen und Teddybären, einen Kaufmannsladen, eine Puppenstube und vieles mehr. Prunkstück der Schau ist das Modell des Biebricher Schlosses aus dem 18. Jahrhundert, mit dem die herzoglichen Kinder spielen durften. Zahlreiche Spielzeuge können ausprobiert werden.
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